Herkunft + Herstellung

Wir importieren unser Balsaholz aus den Anden Ecuadors. Der Balsabaum gehört zur Familie der Malvengewächse und wird in vielen tropischen Gebieten angebaut. Die Plantagen liegen in einer Höhe von 400 - 1.000 Meter. Balsaholz ist sehr schnellwüchsig und wird nach nur 5-7 Jahren mit einem Stammdurchmesser von 30-50 cm hiebreif. Es findet kein Raubbau an natürlich gewachsenem Urwald statt. Abgeerntete Flächen werden wieder aufgeforstet.

Die Besen- und Gerätestiele importieren wir hauptsächlich aus Brasilien. Wir haben Tauari, Marupa, Pinus, Virola, Taeda-Pine und Eukalyptus im Angebot, aber auch Ramin (aus Malaysia), Wawa und Koto (Afrika). Da die Stiele in der Verwendung größeren Belastungen ausgesetzt sind, werden ausschließlich beste Hölzer verwendet. Nachdem das Holz zu quadratischen Kanteln gesägt wurde, kommt es in die Trockenkammer. Anschließend wird es maschinell zu einem Rundstab gehobelt und geschliffen. Optional erhalten die Stäbe in der Weiterverarbeitung z.B. einen Rundkopf, Konus, Alu-Gewinde oder ein Bohrloch. Auf Wunsch vieler Kunden liefern wir Rundstäbe auch gleich mit Ihrem EAN-Code aus.

Bei der Sperrholz-Herstellung werden die Stämme entrindet und auf Maß gesägt, anschließend das Furnier abgeschält. Die einzelnen Holzplatten werden mit Klebstoff oder wasserfestem Leim verleimt und heiß gepresst. Dabei werden die einzelnen Lagen mit ihrer Maserung um 90° gedreht (Querverleimung).
Das erhöht die Formstabilität der Platten, da sich Holz als „lebender Werkstoff“ durch Feuchtigkeitszu- oder -abnahme hauptsächlich quer zur Maserung ausdehnt (Quellung) bzw. zusammenzieht (Schwindung). Längs der Maserung sind die Lagen aber äußerst zugstabil. Die Größenänderungen einer Lage werden so durch die anderen Lagen weitestgehend ausgeglichen.